ST.ERN Photography Blog

Ich teile auf dieser Seite meine Erfahrungen mit Euch. Ich habe dazu den Blog als Darstellungsform gewählt, da dann aktuelle Themen automatisch oben stehen. Und natürlich ST.ERN Photography Blog genannt.Das sind Erfahrungen aus allen Bereichen der Fotografie, in denen ich aktiv bin. Damit möchte ich Kollegen, Fotointeressierte und Kunden ansprechen - und mit Euch in den Dialog treten. Ich freue mich daher darauf, mit Euch Inhalte zu diskutieren und werde auf jeden Beitrag von Euch antworten. 

Die Inhalte betreffen Schwerpunktmäßig meine Arbeitsgebiete. Ich werde über Fotografie aus Sicht des Fotografen schreiben. Technik, Studio, Licht, Rosing etc. sind Themen, die mich täglich beschäftigen. Ich möchte auch meine Begeisterung mit Euch teilen und hier auch insbesondere meinen Kunden ein erstes Gefühl vermitteln, was sie bei mir erwartet. 

 

Als Dozent versuche ich, meinen interessierten Lesern immer wieder neue Inhalte zu bieten. Neben den technischen Themen werde ich auch immer wieder über besondere Shootings berichten. Auch freue ich mich, wenn ich Gastbeiträge in meinem Blog veröffentlichen darf.  

Blog Themenbereiche


Ihr findet in meinem Blog Beiträge zu unterschiedlichen Themen:

Studiofotografie

Unterwasserfotografie 

Bildbearbeitung

Berichte von aufwändigen Fotoshootings

Physik für Fotografen

Ratgeber für Kunden

Ausstellungen

Wettbewerben

Produkttests

und von so manchem Fotoauftrag...

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Günstige Technik für Unterwasserfotografie (Fr, 24 Nov 2017)
Einstieg in die Unterwasser Fotografie - Welches Equipment ist sinnvoll? Günstiger Einige in die Unterwasserfotografie Wer darüber nachdenkt, mit der Unterwasserfotografie zu starten, der wird oft durch sehr hohe Preise insbesondere von Unterwasser Gehäusen für die vorhandene DSLR oder DSLM abgeschreckt.   Ich selbst habe das für mich so erlebt – insbesondere auch unter dem Aspekt, dass eine solche Investition auch unter dem Aspekt des „Return on Invest“ gesehen werden muss. Und des in unseren Breitengraden wichtigen „wie oft habe ich dazu Gelegenheit“. Letztlich muss jeder selbst wissen, welche Investition für Ihn / Sie sinnvoll ist.   Ich kann nach ein paar Jahren Erfahrung mit einer einfachen Lösung sicher zu der von mir damals gewählten Lösung ein paar Worte sagen.   Ich habe mich damals für die Kombination aus einer kompakten Systemkamera, der Sony a6000 und eines einfachen und günstigen Unterwassergehäuses entschieden. Mein Einsatzbereich ist die Poolfotografie mit bisher max. 4m Tauchtiefe. Die Kamera Die Sony a6000 verfügt über einen Crop 1,5 Sensor mit 24Mp Auflösung. Im Set kommt die Kamera mit dem 16-50mm Zoom, da mit einer Lichtstärke ab 3.5 ok ist, aber bei großen Brennweiten auf f=5.6 abfällt. Mit dem Kitobjektiv und dem Body lassen sich sehr ordentliche Fotos produzieren. Insbesondere wenn man bedenkt, dass Unterwasser immer Schwebteilchen unterwegs sind, muss nicht unbedingt die hochwertigste Optik zum Einsatz kommen. Ein wesentlicher Nachteil in der Weitwinkeleinstellung ist eine starke tonnenförmige Verzeichnung. Das kann zwar bei der RAW Entwicklung weitgehend korrigiert werden, allerdings kann dann durchaus mal das ein oder andere Bildelement angeschnitten werden.    Sony a6000 mit Kit Objektiv Ein weiterer Nachteil meiner Kombination ist die Blitzansteuerung, die rein optisch erfolgt und daher den eingebauten Blitz nutzt. Daher ist die Blitzfolgezeit durch das Nachladen des eingebauten Blitzes beschränkt und damit die Möglichkeit, schnell für ein weiteres Bild auszulösen. Ich habe das bisher als den größten Nachteil empfunden. Das Unterwassergehäuse Das einfache UW-Gehäuse besitzt einen festen Planport. Dadurch ergeben sich Unterwasser weitere Nachteile, da die optische Anpassung an das Medium Wasser schlecht ist, ein Objektivwechsel möglich (Brennweitenverlängerung, keine Halb/Halb Aufnahmen möglich).   Diese Nachteile stehen einem attraktiven Preis gegenüber. Die Kamera lag damals im Bereich von ca. 600.- €, das Gehäuse bei ca. 200.- €. Dazu kommt dann noch ein UW-Blitz (Sea&Sea YS-D1) samt Armen und Schiene, nochmals ca. 1000.- €. Der kann aber jederzeit – wie jetzt auch bei mir – bei einem Upgrade mitgenommen werden. Einfaches Unterwassergehäuse mit Nauticam Griffen Das Gehäuse ist von einem chinesischen Hersteller. Ich denke es ist von Meikon, wird aber untere anderm Namen über z.B. Amazon für unter 200.- € vertrieben. Das Gehäuse soll bis 40m wasserdicht sein - ich habe es nicht getestet!  Es lassen sich alle wichtigen Einstellungen über die vielen Knöpfe am Gehäuse vornehmen. Über die zwei transparenten Anschlüsse können Blitze über ein optisches Kabel angesteuert werden.  Dem gegenüber stehen professionellere Unterwasser Gehäuse, beginnend mit den günstigeren wie z.B. die von Ikelite. Hier stehen mal ganz schnell 2000.- € Invest an. Gehen wir zu hochwertigen Profigehäusen (z.B. Aquatica, Subal, Sea&Sea, Nauticam, Seacam), sind das mal schnell 6000.- €. Nur das Gehäuse mit Domeport und zu einem Objektiv passendem Objektivkit. Diese Gehäuse schützen die teure DSLR sehr gut, haben oft viele Gehäusedurchführungen, elektrischen Blitzanschluss (mehrere Optionen) und bieten sehr viel Zubehör für verschiedene Objektive (vom Ultra WW bis zum Makro) und sonstiges. Oft sind sie mit Vakuumsystemen zur Dichtigkeitsprüfung und Lecksensoren ausgestattet.    Und dann noch optimalerweise zwei Blitze und und und... das sind sehr schnell 10.000 .-€.   Ich habe im nächsten Schritt mein Blitztechnik ausgebaut und nutze am Poolrand akkubetriebene Blitze, die per selbst gebautem Funkauslöser getriggert werden.   Und jetzt arbeite ich mit moderner DSLR Technik und einem Profi Gehäuse mit 8" Weitwinkelport und einem Weitwinkel Zoom.   Was nutzt Ihr zum Einstieg in die Unterwasserfotografie und welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?  
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Unterwasser Fashion Shooting (Fr, 03 Nov 2017)
Nordbadnixe 2017 Ein besonderes Unterwasser Shooting Vorbereitung Anprobe des Designerkleides Bei manchen Shootings kann die Luft durchaus knapp werden. Das ist dann der Fall, wenn es Unterwasser geht. Aber keine Sorge - das ist nicht gefährlich! Bei Wassertiefen von 1,35m. Die Location für das Shooting war mein Unterwasserfotostudio in der Roland-Matthes-Schwimmhalle in Erfurt.    Bei diesem Shooting war Lea Heyne, die Gewinnerin des Modelwettbewerbs Nordbadnixe 2017 der Stadtwerke Erfurt, als Model die Hauptperson.   Bei einem solchen Shooting ist nicht nur die Kleidung, sondern auch das Make-up wichtig. Daher hat meine Visagistin, Susanne Kinzel, Lea vor dem Shooting mit wasserfestem Make-up geschminkt. D.h. das Make-up wurde stärker aufgetragen, als an Land normal, damit es Unterwasser auch wirkt.          Das Outfit hat mein Freund und Designer,  Mohammed Aziz Alharbak, extra für dieses Shooting entworfen. Es besteht aus drei unterschiedlichen Stoffen, zusammen fast 50m2 Stoff. Aziz (Aziz Fashion Design) hat sich dabei von siamesischen Kampffischen inspirieren lassen.   Die Arbeiten von Aziz waren bei verschiedenen Modeshows auf internationalen Laufstegen zu sehen. Er arbeitete unter anderen für Ellie Saab, Jean Fares und Abed Mahfouz.    Den Umbau des Schwimmbeckens zum Fotostudio beende ichwährend Lea geschminkt wird. Im 30 Grad warmen Wasser ist das ein Vergnügen. Der schwarze Hintergrundstoff wird angebracht. Unterwasserblitze werden aufgebaut und einjustiert. Dann kommen noch die akkubetriebenen Studioblitze Überwasser. Die Lichtleistung aller Blitze wird aufeinander abgestimmt. Es soll ja eine dramatische und spannende Ausleuchtung geben.      Das Shooting Die erste Herausforderung beim Shooting für Lea war, das Kleid anzuziehen. Mit Hilfe ihrer Mutter, Susi und mir gelang das ganz gut. Nun ging es ins Wasser - zum ersten mal für Lea. Und das mit einem solchen Kleid. Und unter Beobachtung. Denn es war auch noch ein Mitarbeiter der Presseabteilung der Stadtwerke Erfurt vor Ort, der das Ganze in Bild und Film dokumentierte. Auch beim Einsteg ins Becken war Unterstützung für Lea angebracht. Das Kleid wurde also von drei Personen getragen, damit Lea unbeschadet ins Wasser kam.       eines der ersten Fotos Unterwasser Lea fand sich mit der Situation Unterwasser und dem großen Kleid hervorragend zurecht. Sie hat sich mental auf das Shooting vorbereitet. Das habe ich gleich bemerkt. Sie hat sich einige Posen überlegt und auch gleich souverän umgesetzt. Wie immer, begann ich das Shooting damit, dass sich mein Model erst einmal an die Situation gewöhnen kann. Ih mache immer erst einmal ein paar Fotos. Ohne Anweisungen. Ganz locker. Und zeige dann die ersten Ergebnisse, die in der Regel meinen Models oder Kunden eigen, wie toll das alles aussieht. Das hilft, lockerer zu werden. Und damit gibt es schnell recht gute Ergebnisse.  Wir haben über ein Stunde verschiedenste Posten fotografiert. Zwischendurch den Lichtaufbau geändert. Um mehr Abwechslung in die Bilder zu bekommen. Lea war total begeistert. Ihr kam das Shooting äußerst kurz vor. Mir auch! Es war super schön mit Lea zu arbeiten. Noch am selben Tag bekam Lea die Bilder in ihrer Online Galerie zur Auswahl zur Verfügung gestellt. Das war auch gut so, denn am nächsten Tag rief die Bildzeitung an um über das Shooting zu berichten.    Wieder mal hatte ich ein Fotoshooting Unterwasser das perfekt ablief, da sich alle Beteiligten super auf den Termin vorbereitet hatten.   Mein besonderer Dank gilt an dieser Stelle Aziz für seine fantasievolle Kreation. Dann natürlich Susi für Make-up und Assistenz. Und den Stadtwerken Erfurt für die hervorragende Unterstützung bei Allem. Und der lieben und sehr talentierten Lea!   Making-Of Video der Stadtwerke Erfurt
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